Skip to content

Mündliche Begleitung und Betreuung

Welche Arten von Feedback und Zuwendungen geben wir im Unterricht und wodurch sind diese geprägt?

Praxismentorin: Christina Hemauer

Der Austausch zwischen Schüler*innen und Lehrperson ist ein zentraler Teil des Schulalltags. Besonders im BG-Unterricht hat das Einzelgespräch einen hohen Stellenwert und in der Fachdidaktik wird gelehrt, dass die Schüler*innen in ihrem Prozess begleitet und bei gestalterischen Entscheidungen unterstützt werden sollten. Konstruktives Feedback ist essenziell, da es den oft intuitiven Schaffensprozess durch gezielte Reflexion in bewusstes gestalterisches Handeln überführt und die Schüler*innen befähigt, ihre individuelle Bildsprache sowie ihre ästhetische Urteilskraft nachhaltig weiterzuentwickeln. Ausgehend von der Annahme, dass unser Feedback ein fester Bestandteil des Unterrichts ist und unsere Kommunikationsweise einen Einfluss auf die Schüler*innen und ihre gestalterischen Prozesse hat, stellen wir uns folgende Fragen: In welchen Momenten wenden wir uns den Schüler*innen zu? Welche Arten von Feedback erhalten sie von uns als Lehrpersonen? Welche Faktoren prägen unsere Art, mit den Schüler*innen zu sprechen? Inhaltlich haben wir uns im Unterricht mit den Themen Monotypie und Landschaft auseinandergesetzt. Die Schüler*innen arbeiteten selbstständig an ihren Drucken, während wir sie in individuellen Gesprächen unterstützten. Wir haben alle Gespräche aufgenommen, transkribiert und in einem weiteren Schritt anhand verschiedener Kategorien geordnet und untersucht, wobei wir auf viele Wiederholungen und Muster gestossen sind. Durch die Auswertung der Zuwendungen konnten wir unsere Art zu kommunizieren reflektieren und zum Teil auch ganz bewusste Anpassungen in unserer Sprache vornehmen.

Das Forschungspraktikum fand im November 2025 an der Kantonsschule Zürich Nord statt. Der Unterricht wurde mit einer 4. und einer 5. Klasse durchgeführt.

Das Handout zum Forschungspraktikum finden Sie hier: